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Jede 3. FLINTA* Person (Frauen, Lesben, Inter, Trans, Non-Binäre und Agender) erlebt im Laufe ihres Lebens sexualisierte Gewalt. Die Täter*innen sind in den allermeisten Fällen Teil des nahen Umfelds: in der Familie, Freundeskreisen, in bestehenden oder beendeten Beziehungen. Das eigene Zuhause ist somit statistisch gesehen der gefährlichste Ort für FLINTA*; die Corona-Pandemie hat diesen Umstand noch verschlimmert.
Polizei und Justiz sind keine guten Verbündeten im Umgang mit Gewalt, da sie selbst patriarchal strukturiert sind, Gewalt reproduzieren und auch produzieren und die Bestrafung des Täters ins Zentrum setzen.
 
Wir suchen Umgänge mit Gewalt, die die Bedürfnisse von Betroffenen und Überlebenden in den Fokus nehmen.
Welche Schutzräume brauchen wir? Welche Unterstützung im Alltag? Dafür braucht es eine starke Community, ein Netzwerk, das solidarisch mit der betroffenen Person ist, ihre Position nicht anzweifelt und sie bei ihrer Verarbeitung unterstützt. Solidarität funktioniert nur, wenn Communities Verantwortung übernehmen für ihre Strukturen.
Darum arbeiten wir an einer Broschüre als Hilfestellung. Sie wird eine Mischung aus eigenen Texten und Verschriftlichungen von Vorträgen, die im Rahmen der Bildungsarbeit von Gegen_Gewalt stattgefunden haben.

 unsere Broschüre....
  • zeigt, welche vielfältigen psychosozialen Folgen sexualisierte Gewalt hat 
  • setzt sexualisierte Gewalt in einen gesellschaftlichen Kontext
  • überlegt, wie FLINTA* sich empowern können
  • erklärt, was "rape culture" ist - und stellt dieser solidarische Parteilichkeit entgegen
  • beschäftigt sich mit komplizenhafter Männlichkeit 
  • analysiert die Verschränkung von Patriarchat und weißer Vorherrschaft 
  • kritisiert strafende Systeme, wie Justiz, Polizei und Knast
  • gibt einen Einblick in das Konzept von transformativer Gerechtigkeit, das in Schwarzen Communities entstanden ist
  • Wie kannst Du konkret vorgehen als Gruppe/Community/Szene, wenn du von sexualisierter Gewalt mit bekommst, sich eine Betroffene an dich wendet?
 
Das alles packen wir in ca. 60 Seiten, mit eigenen Illustrationen - Im August soll es in den Druck gehen. Für die Arbeit an der Broschüre, das Layout und den Druck brauchen wir Dich! 
Wir freuen uns über jeden Spendenbeitrag! 
Wenn wir 1300€ zusammenbekommen, haben wir den ökologischen Druck für 2000 Exemplare bezahlt, mit noch 1000€ haben wir unsere Layouterin bezahlt und mit dem Rest unterstützen wir bei Bedarf die Autor*innen und können damit weitere Bildungsarbeit finanzieren! 1, 2, oder 100€ - was immer Du geben kannst und willst! Wir freuen uns genauso über Deine Unterstützung, indem Du dieses Projekt mit Deinen Freund*innen und Deinem Umfeld teilst! 
 
Als PDF wird die Broschüre für alle Online kostenlos zugänglich sein, wenn Du sie aber auf Papier haben willst, schreib uns einfach an und wir schicken sie Dir! 
 
Danke für Deine Unterstützung, Dein Gegen_Gewalt Kollektiv!
Projektort: Würzburg, Deutschland

Ansprechpartner:

Sari W.

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